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Konzept Wolf Schweiz

Managementplan für den Wolf in der Schweiz

Als Reaktion auf die Rückkehr des Wolfes in die Schweiz wurde 1996 die Arbeitsgruppe Grossraubtiere einberufen. Diese arbeitete in den darauf folgenden Jahren ein Konzept Wolf Schweiz aus. In der Arbeitsgruppe Grossraubtiere sind Vertreter des Bundes, der Kantone sowie verschiedener Interessensverbänden aus der Landwirtschaft, der Jagd und des Naturschutzes vertreten. Im Jahre 2004 wurde das erste Konzept Wolf durch das damalige Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft BUWAL in Kraft gesetzt. Im März 2008 erfolgte eine Überarbeitung des Konzeptes mit der Berücksichtigung der Erfahrung der letzen Jahre. Das revidierte Konzept legt speziellen Wert auf die Stärkung des Herdenschutzes.


Ziele des Konzeptes

Das Konzept Wolf will:

  • alle Bestimmungen des Zweckartikels (Artikel 1) deseidgenösischen Jagdgesetzes berücksichtigen
  • die Rahmenbedingungen schaffen, um die Probleme möglichst klein zu halten, welche zwischen den Bedürfnissen der Menschen sowie der Anwesenheit von Wölfen entstehen können
  • unzumutbare Einschränkungen in der Nutztierhaltung durch die Präsenz von Wölfen verhindern
Kompartimente für das Management

Für das Management der Grossraubtiere Bär, Luchs und Wolf wird die Schweiz in sogenannte Kompartimente aufgeteilt.


Die wichtigste Aufgaben des Bundesamtes für Umwelt BAFU

Das BAFU sorgt in Zusammenarbeit mit den Kantonen für das nationale Monitoring, für die Erfassung der Wolfschäden an Nutztieren und wenn nötig für wissenschaftliche Projekte. Zudem entwickelt das BAFU gemeinsam mit der Landwirtschaft Massnahmen zur Schadenverhütung. Das Bundesamt für Umwelt ist zuständig für die Pflege internationaler Kontakte.

Wichtige Aufgaben der Kantone

Bei vermuteten oder nachgewiesenen Schäden durch Wölfe müssen die Kantone das BAFU und weitere nationale Stellen umgehend benachrichtigen. Zudem informieren sie das BAFU jährlich über die Situation des Wolfes in ihrem Gebiet. Das Konzept schreibt vor, dass die Kantone den Einfluss des Wolfes bei der jagdlichen und forstlichen Planung sowie bei der Erhaltung der einheimischen Artenvielfalt berücksichtigen.

Interkantonalen Kommission

Beim Auftreten von Wölfen in einem Kompartiment wird eine interkantonale Kommission gebildet. Diese besteht aus je einem Vertreter der betroffenen Kantone und des BAFU. Diese Kommission koordiniert das Monitoring der Wölfe, die Anwendung der Herdenschutzmassnahmen sowie die Öffentlichkeitsarbeit. Sie gibt zudem eine Empfehlung zuhanden des betroffenen Kantons für die Erteilung von Abschussbewilligungen ab.

Links

kora
kora aktuell
Konzept Wolf, Managementplan für den Wolf in der Schweiz
BAFU - Wolf, Informationen aus der Bundesverwaltung

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Kontakt · Last modified: 16.04.2014